FWSV fordert bessere Unterstützung für Beihilfeberechtigte und eine zentrale Beschwerdestelle im BMV.
Der FWSV hat sich mit Schreiben vom 29.06.2026 erneut an das Bundesministerium für Verkehr gewandt und auf anhaltende Probleme bei der Beihilfebearbeitung durch die Postbeamtenkrankenkasse (PBeaKK) hingewiesen.
Viele Beihilfeberechtigte berichten weiterhin von administrativen Schwierigkeiten und einer hohen persönlichen Belastung bei der Klärung ihrer Anliegen. Zudem werden wiederkehrende, strukturelle Problemstellungen bislang nicht systematisch erfasst, sodass nachhaltige Lösungen ausbleiben. Der FWSV kritisiert zudem, dass die angekündigte Kundeninformation der PBeaKK zum Umgang mit den gesetzlichen Vorgaben (insb. § 80a BBG) noch immer aussteht.
Zentrale Forderung: Einrichtung einer Beschwerdestelle im BMV
Um die Interessen der Betroffenen wirksam zu wahren, fordert der FWSV die zeitnahe Einrichtung einer zentralen Beschwerdestelle im Bundesministerium für Verkehr. Diese soll:
Nach Auffassung des FWSV wäre dies ein unumgänglicher Schritt, um der Fürsorgepflicht gegenüber den rund 12.000 Beihilfeberechtigten im Geschäftsbereich des Ministeriums wieder gerecht zu werden.
Der FWSV hat das BMV daher gebeten darzulegen, wann mit der Kundeninformation und der Einrichtung einer Beschwerdestelle zu rechnen ist.