24. September 2026

Politik

FWSV wendet sich an Bundesverkehrsminister Bilger

Der FWSV fordert Unterstützung für eine starke Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung

Mit einem Schreiben an den neuen Bundesverkehrsminister Steffen Bilger hat der Fachverband Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (FWSV) auf die aktuellen Herausforderungen der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) aufmerksam gemacht. Der Verband begrüßt die Ankündigung des Ministers, alle Verkehrsträger gleichwertig zu betrachten und ihre jeweiligen Stärken gezielt zu fördern. 

Gleichzeitig sieht der FWSV die Leistungsfähigkeit der WSVdurch die vorgesehenen jährlichen Stelleneinsparungen von 2,2 Prozent gefährdet. Besonders betroffen sind die operativen Bereiche in den Wasserstraßen- und Schifffahrtsämtern, die für den Betrieb, die Unterhaltung und die Sicherheit der Bundeswasserstraßen unverzichtbar sind. 

Aus Sicht des Verbandes steigen die Anforderungen an die WSV kontinuierlich. Folgen des Klimawandels wie zunehmende Niedrigwasserereignisse, aber auch die Bedeutung robuster Lieferketten und einer krisenfesten Verkehrsinfrastruktur machen eine handlungsfähige und fachlich gut aufgestellte Verwaltung wichtiger denn je. 

Der FWSV spricht sich deshalb für eine Überprüfung der geplanten Stelleneinsparungen aus und fordert eine ausgewogene Personalentwicklung in allen Bereichen der WSV. Ziel muss es sein, sowohl die operative Handlungsfähigkeit vor Ort als auch die strategische Steuerung dauerhaft sicherzustellen. Eine starke und ausreichend ausgestattete WSV bleibt nach Auffassung des Verbandes ein unverzichtbarer Baustein für sichere, leistungsfähige und nachhaltige Wasserstraßen in Deutschland.